Johannes Brandrup: Dirk Berger ist der Leiter eines Stausees und die Martina, die
Hauptfigur, dieses Films verliebt sich am Anfang bei einer Konferenz in ihn und später
begegnen sie sich wieder. Als dann der Ernstfall, den sie ständig gepredigt hat und den keiner
Ernst nahm eintritt, wird sie zur Sonderbeauftragten des Ministerpräsidenten um diese
Katastrophe zu verhindern eben diese Wasserknappheit und dort begegnet sie ihn dann in
ihrer Sonderfunktion als Sonderbeauftragte und er ist eben der Leiter des Stausees und steht
ein bisschen auf der anderen Seite des politischen Plüngels. Das führt zu den üblichen
Komplikationen des Verliebt seins und der Kariere technischen Entscheidungen die man halt
so fällen muss und ich will nicht zuviel verraten, aber es wird sehr dramatisch. Also ich finde
das ganz toll und prima das wir hier keine Plastikbecher benutzen dürfen und das wir hier
auch den Strom denn wir verbrauchen wieder einspeisen und wieder verwenden, das sind
ganz tolle plosive Maßnahmen es geht halt um Nachhaltigkeit. Beim Set ist es oft immer so,
das man einen Schluck Wasser nimmt und dann den Plastikbecher weg wirft, da fühlt man
sich immer mies dabei. Aber wenn man keine Alternative hat, macht man es halt so, das
kennen sie wahrscheinlich selber. Aber wenn man denn gezwungen wird, dann macht man es
doch gerne ist doch klar. Wir haben alle einen Becher gekriegt, um genau das zu verhindern,
eben das man nicht bei jeden Schluck einen neuen Plastikbecher nimmt und den dann
wegschmeißt, sondern das jeder seinen Becher hat und den immer wieder benutzt und das
schon allein spart schon richtig Energie und Umweltverschmutzung.
Susanna Simon: Das wird ja Gott sei Dank immer mehr und mehr ein gesellschaftliches
Thema. Es betrifft jeden, jeder entwickelt da langsam Bewusstsein dafür und sofern denke ich
auch über gewissen Dinge nach und versuche in meinen Bereich gewisse Regeln einzuhalten.
Dinge zu ändern zum Beispiel. Ich kaufe keine Zeitung mehr, weil es Papierverschwendung
ist und man das alles im Internet nachlesen kann. Diese Tonnen von Papier. - Also früher gab
es noch die Altpapierentsorgung und dann wirft man das alles in den Müll, das wird zwar
wieder recycelt, aber trotzdem werden in Brasilien die Wälder abgeholzt. Wasser sparen…
Wasserhahn einfach abschalten. Wenn man kein Licht braucht Strom abschalten.
Also die Martina ist eine Hydrologin, eine Wissenschaftlerin des Wassers und ist Dozentin an
einer Universität. Sie ist in ihrer Wissenschaft ein ziemlicher Einzelgänger für Hydrologie,
weil sich dafür niemanden groß interessiert und wird dann praktisch berufen in die Politik um
einen Krisenstab zu leiten. Sie kennt sich mit der ganzen politischen Welt und mit den
politischen Alltag überhaupt nicht aus und hat natürlich ihr Ziel eben diese Krise zu meistern.
Und diese Hitzewelle in Griff zu bekommen. Ihr werden aber dabei von ihren Kollegen, von
den Politikern immer wieder Knüppel zwischen die Beine geworfen. Da passieren natürlich
persönliche und politische Interessen die gegen ihre Interessen gehen und ihr Interesse ist
natürlich ganz klar die Rettung der Welt.
Und schafft sie es.
Susanna Simon: Das wird natürlich nicht verraten.
Die Idee ist ganz einfach entstanden: Wir haben zusammen gesessen was können wir an guten
Stoffen machen und dann haben wir gesagt wie wir wäre es mit einem Globingwarmingstoff
und dann viel irgendwann das Wort „Hitzewelle“ und dann haben wir gesagt: „Bingo“..
Sommer 2003 ist sozusagen der Standparte für die Geschichte. Ich habe schon eine
Vorsymbolisierung, weil ich einen Film gemacht habe, der die Gefahren der Atomenergie
darstellt. Na klar wenn man so eine Film angeht und sich dann für das Thema interessiert,
dann merkt man eigentlich, in wie vielen Bereichen man wirklich was macht und verändern
kann. Deswegen finde ich es auch wichtig einfach diesen Film zu machen, um auch den
Leuten zu zeigen, wie wichtig es ist wie sie mit der eigenen Umwelt umgehen.
Ich bin nicht so häufig an dem Set. Dass die Leute alle ihren festen Kaffeebecher haben, habe
ich noch nie erlebt.
Das ist die Idee von unseren genialen Produzenten der hier eigentlich eine ökologische
Produktion durchgesetzt hat. Ich selbst wohne jetzt in München und muss immer mit dem Zug
fahren dazu hat er mich verdonnert. Auch die Energie die wir jetzt für den Film hier
verbrauchen. Wir haben ja viele Lampen die stellen wir auch wieder zurück ins Netz. Man
muss auch irgendwie konsequent sein finde ich und deswegen auch die Kaffeebecher und ich
finde diese Konsequenz. Auch wenn man das irgendwie aufwässert. Wir fahren auch Autos
die hybrid sind bewusst jetzt hier. Ein Hybridauto um halt auch irgendwie zu helfen. Auch ein
Zeichen für die deutsche Industrie zu setzten, so dass die mal hinter her gehen. Sind ja oftmals
so ein bisschen hinterher auch mit den Russpartikeln waren sie hinter den Franzosen und auch
das sich Deutschland auf diesem Sektor bewegt.